L A O S ist bis heute das unbekannteste und touristisch unerschlossenste Land Indoschinas. Vielleicht liegt es daran, daß Laos als einziges Land Südostasiens keinen Zugang zum Meer hat, vielleicht auch daran,
daß Laos in der Weltgeschichte nie eine große Rolle gespielt hat und im 19. Jahrhundert für lange Zeit von der Landkarte verschwand. In den vergangenen letzten Jahren hat der Staat begonnen die Landwirtschaft zu unterstützen. Es besteht aus Gebirge, das mehr
als 75% des Landes ausmacht und Ebenen, die reich an tropischen bis subtropischen Wäldern und Tieren sind. Der Mekong fließt entlang der West- und Südgrenze. Er bildet eine natürliche Grenze zu Myanmar und Thailand. Die wichtigsten Städte
sind die Hauptstadt Vientiane und ehemalige Königsstadt Luang Prabang. Die Religion ist überwiegend Theravada Buddhismus. Es gibt aber auch noch Christen und Muslime.Laos ist das Land der leisen Töne. Klaglos hatte die Laoten es hingenommen, daß die amerikanischen Piloten im Krieg gegen Vietnam einen Großteil ihrer Bombenfracht über Laos abwarfen - insgesamt mehr, als über Deutschland im 2. Weltkrieg niederging Heute erinnert Laos' Hauptstadt Vientiane mehr an eine Provinzstadt irgendwo in Südostasien; ohne die sonst übliche Hektik, dafür mit wunderschönen Tempeln und gemütlichen Märkten. Luang Prabang im Norden gehört sicher zu den kulturell herausragendsten, die "Ebene
der Tonkrüge" zu den geheimnisvollsten Reisezielen Südostasiens. Und noch fast völlig unbeachtet ist der Süden Laos': Pakse mit dem prachtvollen Khmer-Tempel Wat Phou, das Bolaven-Plateau und die 4000 Mekong-Inseln im Grenzgebiet zu Kambodscha
- ein Paradies für jeden Naturliebhaber. |